Herzlich Willkommen auf meinem Weblog

14. März 2010

Pringles-Werbung

12. Mai 2010

Pringles geht Werbewirksam in die Offensive derzeit mit ihren 90 Chips pro Dose.

Allerdings nur, um zu verheimlichen, das sie von 180g auf 165g pro Dose runtergegangen sind! ;)

Nichtöffentliche BBR-Sitzung

11. Mai 2010

Großes Thema war mal wieder MA21. Weiterhin bestehen die Bezirksbeiräte darauf, das die Stadtvillen im Hanns-Glückstein-Park wieder aus den Planungen entfernt werden. Außerdem ist man vehement dagegen, ein Teil des Werkstattgebäudes abzureissen, damit die Straße davor schnurgerade, ohne Verschwenkung verlaufen kann. Die Grünen sowie meine Fraktion sind sowieso für eine Fußgängerzone zwischen Lokschuppen/Werkstattgebäude und Hanns-Glückstein-Park.
Außerdem hat Herr Engelen zusammen mit einem Grafiker ein Stadtteilwappen für den Lindenhof kreiert, der bei allen Zustimmung erfahren hat.

Griechenland helfen, Ja, aber in vielerlei Hinsicht!

5. Mai 2010

Griechenland bekommt nun also Geld von uns.
Stellt sich die Frage, inwieweit das Geld wirklich hilft, bzw. ob es überhaupt dort ankommt, wo es hin soll.
Denn Griechenland hat ein großes Problem in Sachen Korroption! Aber hier wird überhaupt nicht darüber geredet.
Lieber die kleinen Leute schröpffen, anstatt das Übel bei der Wurzel zu packen.
Warum nicht einfach mal, gerade jetzt wäre der richtige Zeitpunkt dafür, ein Drittel der Beamten entlassen, wo auch nur ein Verdacht auf Korroption besteht.

Ganz schnell würden sich alle anderen dreimal überlegen, ob sie sich nochmal bestechen lassen. Dies klingt zwar hart, aber es trifft im Endeffekt nicht die Falschen.
Weil jetzt kann man durchaus damit rechnen, das ein Großteil der Gelder doch wieder in dunklen Kanälen verschwindet!

Erdbeersaison hat begonnen, also aufpassen!!!

27. April 2010

Es ist wieder soweit. Auf allen Märkten gibt es wieder deutsche Erdbeeren zu kaufen.
Aber Vorsicht! Wo Deutsch drauf steht ist nicht unbedingt auch deutsch drin. Denn die Verlockung bei den Markthändlern ist natürlich groß, günstigere Erdbeeren aus Holland oder Spanien, teuer als Deutsche Erdbeeren zu verkaufen.
Hier aber ein Hinweis, um die Möglichkeit des Betruges so klein wie möglich zu halten:
Deutsche Erdbeeren werden üblicherweise in Schalen aus Karton verkauft, während die Holländer vorwiegend blaue Plastikschalen verwenden, und durchsichtige von Spaniern und Italienern!
Eine Garantie ist dies allerdings nicht.

Grillen am Rhein

12. April 2010

Kaum sind die ersten warmen Tage da, gibt es trotz Grillverbot erste Griller auf den Rheinterassen.
Habe daher die Verwaltung schriftlich darauf hingewiesen, damit sie vor Ort mit Flugblättern nochmals auf das Grillverbot hinweisen!

29-jähriger neuer Parteichef

1. April 2010

So lautet die Überschrift im Mannheimer Morgen.
Vielleicht etwas dick aufgetragen, aber was soll man machen? ;)
Gehört halt auch zur Pressefreiheit!


Zum Artikel

Neuer Ortsvereinsvorsitzender

28. März 2010

Es ist vollbracht. Nun bin ich auch offiziell der neue Vorsitzende meines SPD-Ortsvereines.

Jetzt heisst es anpacken. Es gibt viel Arbeit im OV, und über diese Arbeit werde ich hier berichten.

Artikel zur Wahl

Wie Weiter?

14. November 2009

(November2009)

Der Bundesparteitag 2009 ist vorbei. Auch wenn ich nicht vor Ort war, vermittelte Internet und TV die Welle der Euphorie, die vom Parteitag in Dresden, 50 Jahre nach Godesberg, ausgeht.

Wie lange sie bestehen bleibt, wird die Zukunft zeigen.
Als wichtigste Errungenschaft dieses Parteitages gilt wohl der Leitantrag, der aber meiner Meinung nach wieder mehr Fragen stellt, als Antworten gibt; was ein generelles Problem seit Jahren in der SPD ist.
Nun soll es also wieder die Basis richten, unter wohlwollender Führung des neuen basisorientierten Parteivorstandes. Sie soll den Neuanfang initiieren, die Streitkultur neu entfachen, die SPD wieder kampagnenfähig machen.
Doch wie soll dies umgesetzt werden?

Grundsätzliche Probleme unserer Partei tun sich hier wieder auf. Zum einen sind nach diesem Parteitag auch weiterhin die gleichen Genossinnen und Genossen in den Ortsvereinen und anderen Gliederungen am Werk, die entweder nicht bereit, oder auch nur nicht in der Lage sind, diese Veränderungen zu fördern oder zu unterstützen.
Zum anderen haben persönliche Interessen und Streitigkeiten Einzelner um Posten und Funktionen, oder einfach das sich nach vorne schieben Einzelner bei Gemeinschaftsprojekten mit den Worten „ICH habe…“, viel Frust aufkommen lassen bei der Basis, der nicht einfach so hinweg gefegt werden kann mit einem Parteitag. Dies fängt bereits im Kleinen an, z.B. bei den Jusos. Ich habe erlebt, wie Vorstandsmitglieder in Jusogliederungen, Neumitglieder mit guten Ideen niedergeredet haben, nicht wegen der Idee, sondern weil sie sprachlich nicht so begabt sind. Allein durch solche „Kleinigkeiten“ verschleudern einige wenige viel wichtiges Potenzial für die Jusos, und damit für die SPD.
Unter anderem deswegen ist es für mich wieder ein Zeichen des Egoismus unserer Führungsspitzen, wenn jetzt an die Basis die Parole ausgegeben wird: „ Wir dürfen uns nicht mehr so stark mit uns selbst beschäftigen, sondern müssen raus zu den Leuten!“.
Mit dieser Aussage wirft man der Basis etwas vor, was bisher doch noch gar nicht stattgefunden hat, um so gleichzeitig das eigene Versagen der Spitzen herunter zu spielen, die sich mit ihren Machtspielchen beschäftigten. Gerade jetzt ist es doch an der Zeit, das sich die Partei in ihrer Gesamtheit mit sich selbst beschäftigt, denn bevor man wieder raus auf die Straße geht, sollte man doch erstmal die eigenen Mitglieder wieder für sich gewinnen. Denn jedes einzelne Mitglied unserer Partei ist ein Multiplikator, der das Gesicht der Partei nach außen trägt. Auch heute noch versteht die große Masse der eigenen Mitglieder nicht, was sich eigentlich hinter den Hartzreformen, oder der Rente mit 67 verbirgt. Die politische Bildung, einer der Grundpfeiler der SPD, hat hier komplett versagt.
Unter diesem Hintergrund brauch man sich nicht wundern, dass diese Mitglieder dann, bewusst oder unbewusst, ein negatives Bild nach aussen tragen, wogegen eine noch so teure Kampagne nichts ausrichten kann.
Auch Willys altbewährten Spruch „Mehr Demokratie wagen“ wieder rauszuholen, und der Basis vorzuhalten, halte ich für einen Fehler. Dies suggeriert zum einen, dass es vorher wohl keine Demokratie gab, und zum anderen, denke ich bei dieser Aussage mehr an die frühere SED, als an unsere SPD. Denn wer Demokratie im Namen trägt, sollte sie Leben, und nicht nur wagen.
Daher ist es für mich unabdingbar, dass sich alle in den OVs und anderen Gliederungen wieder mehr um die eigenen Mitglieder kümmern, bevor sie sich wieder in den Wahlkampfaktionismus und das verfolgen der persönlichen Ziele stürzen.
Allgemein habe ich aber bisher noch nichts von oben gehört, was den Schluss zulässt, das nach den Wahlen der Führungsgremien wirklich eine Veränderung eintritt, und die Basisdemokratie wieder den Parteialltag beherrscht. Denn man darf nicht nur von ihr reden, sondern muss sie auch wirklich wollen.
Aber zumindest hoffen kann man!

„Dual mit Wahl“

14. Juni 2008

Der neueste Vorschlag zur Reform der Berufsausbildung unter der Lupe!
(Juni2008)

Mittlerweile ist jedem bekannt, dass in Deutschland Fachkräftemangel herrscht. Zum einen liegt dies an den Unternehmen, die jahrelang aus Gewinnoptimierung auf Ausbildung verzichtet haben; andererseits haben auch die Länder bei den Berufsschulen Gelder eingespart, und so dafür gesorgt, das Lehrer und Material schon lange nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind. Eine Reform ist also dringend erforderlich, wenn Deutschland seine globale Spitzenposition behalten will.

Einen Vorschlag für eine Reform hat nun der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ins Spiel gebracht. Er schlägt einen Kompromiss aus der bekannten Dualen Ausbildung und einer Modul-Ausbildung wie in England vor.

Eine Modul-Ausbildung ist so aufgebaut, das die berufsspezifischen Lerninhalte in Module aufgeteilt sind. Aus diesen Modulen können sich Betrieb und Auszubildender die Module heraussuchen, die für die Arbeit im Betrieb erforderlich sind. Dies hat für den Betrieb den Vorteil, dass er Kosten und Zeit spart. Für den Auszubildenden ist allerdings der Nachteil, wenn er den Betrieb wechseln will, das er mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die notwendigen Fachkompetenzen besitzt, um in dem neuen Betrieb zu arbeiten. Diese müssten dann auf eigene Kosten nochmals erworben werden. Dies schwächt zusätzlich die Position des Arbeitnehmers gegenüber dem Arbeitgeber, wenn es um Lohn und Arbeitszeiten geht. Daher lehnen alle Gewerkschaften dieses Modell für Deutschland ab.

Nun soll es also ein Kompromiss sein. Er sieht vor, dass Berufe mit ähnlichen Inhalten, z.B. kaufmännische Berufe, zusammengeführt werden, und die Auszubildenden eine gemeinsame 1-2 jährige Grundqualifikation bestreiten, in der sie Kernkompetenzen erlernen. Darauf soll dann eine Spezialisierung erfolgen, zum erlernen der Fachkompetenzen, die für das zukünftige Arbeiten im Ausbildungsbetrieb notwendig sind. Nach Vorstellung des DIHK soll dieses Konzept auch in der Hinsicht flexibel sein, das es leistungsstarken Auszubildenden die Möglichkeit bietet, weitere Module und Zusatzqualifikationen während ihrer Ausbildung zu erlernen, wenn gewünscht. Außerdem soll die Ausbildung nach bundesweit einheitlichen Standards erfolgen, und nicht der Länderpolitik unterworfen sein. So wären die Auszubildenden bundesweit einheitlich qualifiziert, was den Wirtschaftsstandort Deutschland stärken würde. Weiterhin bleibt die Aufforderung an die Politik, die Bürokratie zu entschlacken und Ausbildungsverordnungen auf veraltete Inhalte hin zu überprüfen.

Wie ist dieser Vorschlag nun aber zu bewerten?

Damit dieses Modell überhaupt tragbar ist, muss zuallererst von der Wirtschaft die verbindliche Zusage kommen, das sie ihren Auszubildenden und Arbeitnehmern auch die nötige Zeit für zusätzliche Qualifikationen und Weiterbildung zur Verfügung stellen, sowie die Übernahme der Kosten.

Auf der anderen Seite müssten Bund und Länder schon längst überfällige Investitionen in die Berufsschulen tätigen, um einerseits die Aus- und Weiterbildung der Lehrer zu stärken, und andererseits das veraltete Schulmaterial zu ersetzen.

Aber genau an diesen Investitionen von Bund und Ländern wird es wohl liegen, dass auch dieser Vorschlag vorerst in der Schublade verschwindet, bzw. nur einzelne Bundesländer dieses Modell übernehmen, und das vielleicht auch nur in Teilen.

Dabei könnte dieses Modell bei bundesweiter Einführung durchaus auf lange Sicht Kosten sparen, und die Ausbildung in Deutschland wettbewerbsfähig halten und stärken.